ICAS

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Institut für Cybernetische Anthropologie Starnberg

S A T Z U N G

- Im Register eingetragene Fassung vom 22.04.1988 -
§ 1. Name, Erkennungszeichen, Sitz, Geschäftsjahr
  1. Der Verein führt den Namen "Institut für Cybernetische Anthropologie Starnberg", abgekürzt ICAS. Er soll in das Vereinsregister Starnberg eingetragen werden und führt dann den Zusatz "e.V.".
  2. Anthropologie ist hier verstanden als die biologische, kulturelle und philosophische Lehre vom Menschen; Kybernetik ist hier verstanden als die Kunst, komplexe Systeme zu verstehen und zu steuern. Die Probleme unserer Zeit sind technologisch-komplexer Natur, lassen sich aber nur im biologisch-kulturellen Kontext behandeln.
  3. Erkennungszeichen ist ein Steuerrad.
  4. Der Sitz des Vereins ist D-813 Starnberg am See.
  5. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2. Zweck und Mittel des Vereins
  1. Zweck des Vereins ist die Förderung und Betreibung interdisziplinärer Forschung sowie die Aufbereitung, Veröffentlichung und Verbreitung von Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der biologischen, kulturellen und philosophischen Anthropologie, auf dem Gebiet der Kybernetik und auf mit diesen zusammenhängenden Gebieten.
  2. Zweck des Vereins ist ferner die gegenseitige ideelle Unterstützung der Mitglieder und die gegenseitigen Förderung ihrer wissenschaftlichen und persönlichen Entwicklung. Dies gilt in besonderem Maß für die Entwicklung der jüngeren Mitglieder.
  3. Der Verein verfolgt diese Zwecke, indem er als Forum und Rahmen für interdisziplinäre Kooperationen, für Forschungsaufträge, Studien, Seminare und Beratung sowie für Publikationen dient. Er stellt im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür auch Infrastruktur zur Verfügung.
§ 3. Mitgliedschaft
  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person, die das 16. Lebensjahr vollendet hat, oder jede juristische Person werden, die die Vereinszwecke als berechtigt anerkennt, sie durch Mitarbeit und Beitrag unterstützen will und dies in kooperativem Geist und im Bewußtsein für die Bedürfnisse der anderen Mitglieder und die Erfordernisse des Vereins zu tun bereit ist.
  2. Die Mitgliedschaft entsteht durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Sie bedarf seiner schriftlichen Bestätigung. Die Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand ist nicht anfechtbar; ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
  3. Mit dem Antrag auf Mitgliedschaft erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung an.
  4. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Auflösung der juristischen Person oder Gesellschaft, freiwilligen Austritt oder Ausschluß.
  5. Der freiwillige Austritt kann jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erfolgen. Gezahlte Beiträge werden nicht zurückerstattet.
  6. Durch Beschluß des Vorstands kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden. Gegen den Ausschluß ist binnen eines Monats ab Bekanntgabe Einspruch zulässig. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung. Ausschlußverfahren müssen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung in der Tagesordnung bekanntgegeben werden. Ausschlußgründe sind: grober Verstoß gegen die Satzung; grober Verstoß gegen die Fairness; Nichtzahlung des Beitrags trotz Mahnung.
  7. Natürliche Personen, die sich um die Verwirklichung des Vereinszwecks in besonderem Maß verdient gemacht haben, können durch die Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind von der Verpflichtung zur Beitragszahlung befreit.
§ 4. Rechte und Pflichten
  1. Der jährliche Mindestbeitrag und die Höhe der Aufnahmegebühr werden von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands festgesetzt.
  2. Jedes persönliche Mitglied kann innerhalb des Vereins eigene Projekte durchführen. Die vorherige schriftliche Zustimmung des Vorstands ist erforderlich; sie ist i.a. zu erteilen, wenn das Projekt dem Vereinszweck dient und die Möglichkeiten des Vereins nicht übersteigt. Die vorherige schriftliche Zustimmung des Vorstands ist ebenso erforderlich für die Beteiligung von Nichtmitgliedern an derartigen Projekten.
  3. Für die Finanzierung und die Durchführung ihrer Projekte sind die beteiligten Mitglieder selbst verantwortlich.
  4. Der Vorstand ist über Fortgang und Ergebnisse dieser Projekte schriftlich zu informieren. Dies gilt insbesondere zum 20.12. eines jeden Jahres zur Erstellung des Jahresberichts sowie spätestens 10 Tage vor jeder ordentlichen Mitgliederversammlung; ebenso vor einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, wenn die Beratung über das Projekt auf der Tagesordnung steht.
  5. Der Vorstand kann für Veranstaltungen und Projekte im Rahmen des Vereins eine Durchführungsordnung erlassen.
§ 5. Organe
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und der Beirat.
§ 6. Die Mitgliederversammlung
  1. Die Mitgliederversammlung des Vereins wird einmal im Kalenderjahr mit einer Frist von nicht weniger als drei Wochen unter Angabe einer Tagesordnung vom Vorstand schriftlich einberufen. Maßgeblich ist das Datum des Poststempels.
  2. Auf Antrag mindestens eines Viertels aller Mitglieder des Vereins unter Angabe der Beratungspunkte erfolgt die schriftliche Einladung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung durch den Vorstand.
  3. Die Mitgliederversammlung ist nach ordnungsgemäßer Einberufung auf jeden Fall beschlußfähig. Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Zur Satzungsänderung oder Vereinsauflösung ist eine Mehrheit von mindestens drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich, sofern dieses als Beratungspunkt bei der Einladung mitgeteilt wurde und mindestens die Hälfte aller Mitglieder anwesend sind. Zur Änderung des Zwecks ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung von Mitgliedern, die bei der Mitgliederversammlung nicht anwesend sind, kann auch schriftlich eingeholt werden.
  4. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Juristische Personen haben je eine Stimme. Stimmübertragung ist nicht möglich. Abstimmungen sind geheim durchzuführen, wenn dies von einem anwesenden Mitglied beantragt wird.
  5. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und zwei Kassenprüfer. Der Vorstand wird in einem Wahlgang gewählt. Jeder Wahlberechtigte hat soviele Stimmen, wie Vorstandsmitglieder zu wählen sind; teilweise Enthaltung ist möglich. Gewählt sind die Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl, wobei mindestens 30 % der Stimmen erforderlich sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los, falls kein Kandidat zurücktritt.
  6. Die Mitgliederversammlung berät auf der Grundlage des Jahresberichts und des Wirtschaftsberichts, die der Vorstand vorlegt, über die Aktivitäten des Vereins und die Grundzüge seines Arbeitsprozesses.
  7. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Annahme des Berichts der Kassenprüfer, über die Entlastung des Vorstands, über Satzungsänderungen, über den Wirtschaftsplan, über die Höhe des Mindestmitgliedsbeitrags und der Aufnahmegebühr sowie über die Ernennung von Ehrenmitgliedern.
  8. Das Protokoll über die Beschlüsse wird vom Vorstandsvorsitzenden und vom Schriftführer unterschrieben.
§ 7. Der Vorstand
  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus zwei bis vier Personen.
  2. Wählbar sind nur voll geschäftsfähige Mitglieder; juristische Personen sind nicht wählbar. Die Amtsdauer des Vorstands beträgt zwei Jahre. Der alte Vorstand bleibt jedoch bis zur Neuwahl geschäftsführend im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand kann auch vor Ablauf der Amtszeit von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit durch Wahl eines neuen Vorstands ersetzt werden. Dieser Tagesordnungspunkt muß auf der Tagesordnung stehen und muß von mindestens 1/4 der Mitgleder schriftlich spätestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung beantragt werden.
  3. Der Vorstand wählt aus seinen Mitgliedern einen Vorsitzenden. Der Vorsitzende beruft die Vorstandssitzung mit einer Frist von mindestens 10 Tagen ein. Die Frist kann bei Zustimmung aller Vorstandsmitglieder auch verkürzt werden. Jedes Vorstandsmitglied kann die Einberufung einer Vorstandssitzung verlangen.
  4. Dem Vorstand obliegt die Führung der Geschäfte des Vereins. Er faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordung geben.
  5. Der Vorstand kann eine(n) Geschäftsführer(in) für die allgemeine verwaltungsmäßige Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstands berufen. Für die Verwaltung projektgebundener Sondermittel kann der Vorstand einen besonderen Vertreter gemäß 30 BGB bestellen.
  6. Jedes Vorstandsmitglied kann den Verein jeweils allein gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Seine Pflicht, sich dabei an die Beschlüsse des Gesamtvorstands zu halten, bleibt unberührt.
  7. Die Mitgliederversammlung kann ein oder zwei Ersatzmitglieder wählen, die im Fall des Ausscheidens von Vorstandsmitgliedern diese bis zur Neuwahl ersetzen.
§ 8. Der Beirat
  1. Der Beirat besteht aus mindestens drei und bis zu sieben Personen des öffentlichen Lebens, die nicht Mitglieder des Vereins sind.
  2. Die Mitglieder des Beirats werden mit ihrem Einverständnis vom Vorstand auf drei Jahre ernannt. Verlängerung ist zulässig.
  3. Der Beirat berät den Vorstand über alle Angelegenheiten des Vereins, insbesondere über das wissenschaftliche Programm.
  4. Die Mitglieder des Beirats fördern die Beziehungen des Vereins zu anderen Institutionen, zur Wirtschaft und zur Öffentlichkeit.
  5. Die Mitglieder des Beirats haben freien Zutritt zu allen wissenschaftlichen Veranstaltungen des Vereins, ebenso zur Mitgliederversammlung; sie haben jedoch kein Stimmrecht.
  6. Der Beirat wird mindestens einmal im Jahr vom Vorstand schriftlich mit einer Frist von mindestens vier Wochen einberufen.
§ 9. Wirtschaftsführung
  1. Die Mittel des Vereins werden aufgebracht durch Erträge aus satzungsgemäßer Tätigkeit, durch projektgebundene Sondermittel sowie durch Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren.
  2. Der Vorstand hat der Mitgliederversammlung über die satzungsgemäße Wirtschaftsführung Rechenschaft abzulegen.
  3. Es darf niemand durch vereinsfremde Ausgaben oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 10. Auflösung
  1. Eine Mitgliederversammlung kann die Auflösung des Vereins beschließen, wenn die Voraussetzungen gemäß 6 Abs.3 erfüllt sind. Der Auflösungsbeschluß kann mit der Gründung einer Personen- oder Kapitalgesellschaft gekoppelt werden, die die Ziele des Vereins weiter verfolgt.
  2. Über die Verwendung des Vereinsvermögens bei Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands ebenfalls mit Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
  3. Die Rechte am Namen "Institut für Cybernetische Anthropologie Starnberg", an der Abkürzung "ICAS" und am Zeichen des Steuerrads fallen bei Auflösung an Dr. Jörg D. Becker, Starnberg, zurück.
§ 11. Änderungen
Falls infolge Beanstandungen durch das Registergericht oder eine andere Verwaltungsbehörde Änderungen dieser Satzung erforderlich werden, ist der Vorstand nach seinem Ermessen allein berechtigt, diese zu beschließen und anzumelden. Er gibt Änderungen den Mitgliedern unverzüglich zur Kenntnis.


Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung vom 22.04.1988 in Starnberg errichtet.

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